
Berlin 1933. Die neunjährige Anna weiß nicht viel über Politik oder Religion, aber ihr Vater Alfred Kerr ist ein gefeierter Theaterkritiker und berühmter Journalist. Und Anna will auch mal berühmt werden. Ihr Vater ist allerdings ebenfalls als Nazi-Gegner berühmt. Nach einer Warnung, dass man der Familie die Pässe wegnehmen will, verlassen Anna und ihre Familie Hals über Kopf Deutschland, nur einen Tag vor der Wahl. Sogar ihr geliebtes rosa Plüschkaninchen muß Anna zurück lassen. Von nun an leben die Kerrs als Exilanten erst in Zürich, dann in Paris, sie erleben den Verlust von Sprache, Heimat und Freunden, das Geld wird immer knapper, eine Schule für Anna zu finden ist sehr schwer und auch in Frankreich begegnet ihnen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Aber Anna schafft es, Fuß zu fassen, die Sprache zu lernen und sich zu behaupten. Und - das Allerwichtigste - die Familie bleibt zusammen. Als die Situation sich so zuspitzt, dass sie wieder - diesmal nach England - umziehen müssen, ist der Abschied zwar sehr schwer, aber Anna weiß: Sie wird auch das schaffen!
von Marc Rothemund
nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr

Freddy Neuer war mal eine Bodybuilding-Ikone. Ein „Mr. Universe“. Doch das ist lange her. Der 2 Meter 10 große Freddy hat alles verloren, vor allem sich selbst. Um sich wieder zu finden, braucht er eine Kulturschockreise nach Japan, eine Rolle in einem Monsterfilm, eine intensive Begegnung mit seinen inneren Dämonen und die Liebe einer Frau, halb so groß wie er.
Von Nicholas J. Schofield

Regie: Ben Verbong, Buch: Hardi Sturm
nach dem gleichnamigen Roman von Helga Hegewisch