Schattenwelt
     

Standfotos von Olaf Aue

      Die Webseite zu SCHATTENWELT:  schattenwelt-der-film.de  |   longshadows-the-movie.com

Stab

Produzenten

Koproduzenten



Herstellungsleitung
Produktionsleitung
Drehbuch
Drehbuchmitarbeit

Regie
Kamera
Szenenbild
Kostüm
Schnitt
Ton
Casting
Maske



Clementina Hegewisch
Michael Jungfleisch
Bettina Reitz , Bettina Ricklefs (BR)
Dr. Andreas Schreitmüller (arte)
Jochen Kölsch, Monika Lobkovicz
(BR/arte)
Clementina Hegewisch
Reinhild Gräber
Uli Herrmann
Connie Walther
Peter Jürgen Boock
Connie Walther
Birgit Gudjonsdottir, bvk
Agi Dawaachu
Juliane Friedrich
Karen Lönnecker
Bernhard Joest-Däberitz
Sabine Schwedhelm
Iris Kettner

Darsteller

Bernd
Valerie
Decker
Ellen Weber
Marita
Samy
Talat

Lewinsky
Robbi

Förderungen

   

   



Synopsis

Der Ex-Terrorist Widmer wird nach 22 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Widmer war ein führendes Mitglied der Roten Armee Fraktion. Er gehörte der als besonders gewaltvoll geltenden „Zweiten Generation" der RAF an. Sein Kommando hatte bei einer fehlgeschlagenen Entführungsaktion den Bankpräsidenten von Seichfeld getötet – und einen seiner Angestellten. Wer die tödlichen Schüsse damals abgab, ist bis heute nicht zweifelsfrei erwiesen. Bis auf Marita, Widmers damalige Lebensgefährtin, sind alle anderen Kommando-Beteiligten nicht mehr am Leben. Sie hatte als Kronzeugin gegen Widmer ausgesagt und damit ihre Begnadigung bewirkt.

Seine Anwältin Ellen hat Widmer eine Wohnung in einem anonymen Mietkomplex organisiert. Widmer möchte sich wieder in den Alltag einfügen, in eine Welt, an die er sich erst noch gewöhnen muss. Er will sich um zuerst um ein paar "einfache Sachen" kümmern - und er sucht Kontakt zu seinem inzwischen erwachsenen Sohn Samy. Widmer hatte ihm jeden Monat aus dem Knast geschrieben, die ganzen Jahre lang. Doch die Post landete bei Marita, Samys Mutter. Bei Samy selbst kam sie nie an.

Neben Widmer wohnt Valerie, eine junge Mandantin von Ellen. Nach einem gewaltsamen Übergriff hat man ihr das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn entzogen. Widmer weiß nicht, dass Valerie die Tochter des Gärtners ist, der bei dem Attentat erschossen wurde. Er spürt ihre Anspannung, ahnt allerdings nicht, dass Valerie auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters ist. Valerie wird vom Verlangen nach Vergeltung getrieben.

Als es bei einer Gartenparty im Mietshaus zum Eklat kommt, brechen Widmer und Valerie noch am gleichen Morgen mit dem Auto auf. Sie wollen zu Samy, Widmers Sohn. Bei einem Rasthof-Stopp gibt sich Valerie Widmer zu erkennen und beschuldigt ihn des Mordes an ihrem Vater.

Das Verschwinden der beiden bleibt nicht unbemerkt. Ellen, Widmers Anwältin, und „Fisch“, sein ehemaliger Zielfahnder, begegnen sich im Mietshaus, wo Valerie und Widmer inzwischen vermisst werden. Ellen und Fisch hatten sich beim Prozess gegen Widmer kenngelernt. Sie waren kurzzeitig ein Paar. Jeder der beiden hat etwas zu verbergen. Ellen verschweigt Fisch, dass sie Widmer, ihrem Mandanten, heimlich Maritas Berliner Adresse zugesteckt hat. Decker hingegen hütet sich, Ellen gegenüber seine intime Beziehung zu Valerie einzugestehen. Valerie hatte vor einigen Monaten gezielt seine Nähe gesucht, ohne sich ihm zu erkennen zu geben. Er war sogar noch am Tag von Widmers Entlassung in ihrer neuen Wohnung gewesen.

Unterwegs nach Berlin streitet Widmer Valerie gegenüber jede Schuld am Tod ihres Vaters ab. Er beschuldigt statt dessen Marita, Samys Mutter und wie er Kommando-Mitglied, die Mörderin ihres Vaters zu sein. Lügt er oder sagt er die Wahrheit? Valerie überrascht Marita mit vorgehaltener Waffe in ihrer Berliner Wohnung. Aber auch Marita streitet die Tat vehement ab. Valerie muss sich entscheiden.